Theater 2017

Theater 2017

Beide Veranstaltungen waren ausverkauft !

Herzlichen Dank unseren Darstellern und Helfern die Weihnachten für das SAO tätig waren.

Im Pater Jordan Haus war der Teufel Los.

 

Ein vollbesetztes Pater-Jordan-Haus, gute Laune und reichlich Beifall spendende Theaterbesucher sowie temperamentvoll aufspielende Laienspieler setzten auf der stilvoll gestalteten Bühne einen kulturellen Höhepunkt am Abend des ersten Weihnachtsfeiertages.

„Im Rothuus isch de Teufel los“, so lautete der Titel des kommunalpolitischen Schwankes, der vom 2006 verstorbenen Häuserner Heimatforscher Claus-Peter Hilger geschrieben wurde. Die sieben Akteure mit ihrem Regisseur Waldemar Werner inszenierten auf amüsante und mit sehr individuellem, charakteristischen Rollenspiel die kommunalpolitischen Machenschaften zum Bau einer neuen Gemeindehalle und eines Heimatmuseums. Was Hauptdarsteller „Bürgermeister“ Andreas Antoni im „Gurtwieler Rothuus“ als Geheimdiplomatie ausgab, verstanden seine beiden überengagierten Gemeinderatsmitglieder Georg Jehle und Stefan Gamp als Geheimniskrämerei. Die eigentlichen politischen Fäden zog aber die Putzfrau Nicole Paul, die letztlich auch den Bürgermeistersessel listig eroberte. Selbst der überraschend auftauchende Landrat mit dem beziehungsreichen Namen Dr. Knistler (Waldemar Werner) trug, geblendet von der attraktiven Sekretärin des Bürgermeisters (Jessica Wölfle) zur Verwirrung des Geschehens bei. Schließlich entwickelte sich eine spannungsvolle Dramatik, die letztlich den Bürgermeister und seine verzweifelnd intrigierende Frau Karla (Rosi Gamp) zur Verzweiflung und zum Aufgeben trieb.

„Es ging zu wie in der richtigen Politik“, meinte ein Theatergast und ergänzte schmunzelnd: „So macht Kommunalpolitik Spaß.“ Spaß und Freude hatten die Besucher dann während der abschließenden Tombola-Verlosung, die der Vorsitzende des veranstaltenden Schlüchttal-Akkordeon-Orchesters Uli Ebner moderierte.

Bilder von der zweiten Aufführung

Bilder: Hermann Hugel Bearbeitung: Uli Ebner

….und 2019 geht es weiter

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